UFOM | Erfahrungen mit Asylbewerbern als Arbeitskräfte

17. April 2017

UFOM | Erfahrungen mit Asylbewerbern als Arbeitskräfte

 

Vor über einem Jahr kamen mit der Flüchtlingswelle auch viele Asylbewerber ins Obere Murrtal. Einige Unternehmen hofften auf einen positiven Effekt gegen den Fachkräftemangel. Zeit also für das UFOM, sich einmal umzuhören, welche Erfahrungen unsere Mitgliedsunternehmen bisher damit gemacht haben und wie die Situation am Beispiel Murrhardt (Stand Januar 2017) allgemein aussieht.

Zu Unterbringung und Zuständigkeiten berichtet die Stadt Murrhardt.

Amtsleitung Ordnung und Soziales, Elke Strohmaier-Detz am 18.01.2017:

In Murrhardt sind Flüchtlinge in drei Gemeinschaftsunterkünften (Fritz-Schweizer-Straße, Murrtalstraße in Fornsbach und Oberneustetten), die vom Landkreis vertreten und durch das Landratsamt Rems-Murr-Kreis finanziert sowie organisiert werden. Diese Asylbewerber werden direkt von den verschiedenen Landeserstaufnahmestellen verteilt. Im Januar 2017 befanden sich in diesen drei Unterkünften insgesamt 163 Flüchtlinge (im Schnitt pro Gemeinschaftsunterkunft 50 – 55 Flüchtlinge). Der Aufenthaltstitel der Flüchtlinge (im Normalfall eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung) wird durch die Ausländerbehörde im Landratsamt Rems-Murr-Kreis erteilt. Für die soziale Betreuung der Flüchtlinge in den Gemeinschaftsunterkünften ist die Caritas zuständig.

Für die Anschlussunterbringung stehen derzeit vier angemietete Unterkünfte zur Verfügung:

in der Blumstraße, Grabenstraße, Fritz-Schweizer-Straße und in der Schäferstraße in Fornsbach. Hier werden Flüchtlinge untergebracht, die mindestens zwei Jahre in einer Gemeinschaftsunterkunft waren oder Flüchtlinge, die anerkannt sind und deshalb aus den Gemeinschaftsunterkünften ausziehen müssen. Derzeit sind 55 Personen in von der Stadt angemieteten Gebäuden auf diese Weise untergebracht. Es gibt allerdings auch einige Flüchtlinge, die auf dem privaten Wohnungsmarkt eine Wohnung finden und nach Rücksprache mit der Unterbringungsbehörde im Landratsamt diese beziehen können. Auch diese Flüchtlinge werden, sofern sie in Murrhardt untergebracht werden, der Stadt angerechnet.

Die Aufnahmeverpflichtung für das Jahr 2017 für Murrhardt zum derzeitigen Stand liegt bei ca. 105 Personen (ohne Gewähr). Im ersten Quartal sollten ca. 25 Personen im Wege der Anschlussunterbringung einquartiert werden. Die Zuweisungen erfolgen durch das Landratsamt Rems-Murr-Kreis und werden den Städten rechtzeitig bekannt gegeben.

Konkrete Zahlen von Beschäftigungsverhältnissen in Murrhardt und erste Erfahrungen benennt die

Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz , Flüchtlingssozialarbeit Murrhardt, Sarah Lehmann am 23.12.2017

In verschiedenen Murrhardter Betrieben sind einige Asylbewerber aus den Gemeinschaftsunterkünften beschäftigt, bei denen das Anerkennungsverfahren noch läuft:

•        2 Festanstellungen Vollzeit in 2 Betrieben (Iran, Nigeria)

•        9 Praktika in drei Betrieben (Afghanistan, Iran, Gambia)

•        1 Ausbildungsvertrag (Georgien)

•        1 Minijob (Irak)

•        3 Teilzeitanstellungen in 2 Betrieben (Irak)

•        2 FIM Maßnahmen (Syrien, Afghanistan)

Etwa zehn Personen wurden anerkannt und sind arbeitssuchend, hier hat die Agentur für Arbeit auch Daten zu Qualifikationen gesammelt.

Laut Sarah Lehmann ist die Beschäftigung von Flüchtlingen ohne Anerkennung zwar genehmigungspflichtig aber meistens unkompliziert. Zunächst müsse ein Formular der BfA (Stellenbeschreibung) ausgefüllt werden, die Genehmigung laufe dann über die Ausländerbehörde beim LRA Rems-Murr und dauere etwa ein bis zwei Wochen. Bei einem Verdienst über Minijob müsse außerdem eine Sozialversicherungsnummer bei der Krankenkasse beantragt werden. Eine Erstanstellung sei niederschwellig in Form eines Orientierungspraktikums bis zu drei Monaten möglich.

Unter den Betrieben, die Flüchtlinge beschäftigen, sind auch vier UFOM- Mitgliedsunternehmen. Gerne teilen die Unternehmer ihre Erfahrungen mit dem UFOM und berichten an dieser Stelle über Eignung, Motivation, Sprachkenntnisse und Zusammenarbeit mit den Ämtern.

 

Autohaus Weber GmbH

Jürgen Frank, Geschäftsführer am 12.01.2016

„Seit 01.05.2016 beschäftigen wir einen Asylbewerber aus dem Irak in unserer Pkw-Werkstatt. Dort sind Wartungs- und Reparaturarbeiten an Kraftfahrzeugen seine Hauptaufgabe. Er wohnt mit seiner Familie in unmittelbarer Nachbarschaft und wurde damals von seiner Patin bei uns vorgestellt.

Nach erfolgreichem zwei-wöchigem Praktikum,  bei dem er sich sehr motiviert und gewissenhaft präsentierte, fand ein Gespräch mit seinem Betreuer von der Caritas über die weitere Beschäftigungsmöglichkeit statt. Es wurde dabei eine geringfügige Beschäftigung bis Jahresende vereinbart.

Vormittags lernt unser neuer Mitarbeiter nun deutsch und nachmittags arbeitet er in unserer Werkstatt. Seine Deutschkenntnisse haben sich seitdem sehr verbessert und nun steht als nächster Schritt ab September eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker auf dem Plan.

Grundsätzlich sind für diesen Schritt ausreichende Deutschkenntnisse sowie die Anerkennung seines irakischen Führerscheins notwendig. Der Erfüllung dieser beiden Punkte sehen wir optimistisch entgegen, da wir bisher von den Behörden und der Caritas gut unterstützt wurden.“

 

Schumm Service GmbH und Erich Schumm Stiftung

Anja Akehurst, Geschäftsleitung Schumm Service GmbH am 12.01.2017

„Mit der Ankunft einiger Flüchtlinge aus unterschiedlichen Ländern in Murrhardt und umliegenden Teilorte hatten wir seit Mai 2016 verschiedene Anfragen bezüglich einer Beschäftigung. Aufmerksam auf die Schumm Stiftung wurden die Zugereisten zunächst durch einen früheren tunesischen Küchenmitarbeiter der sich wohl ehrenamtlich betätigt.

Fall 1:

Das erste Paar das sich vorstellte, war ein junges Glück aus Syrien. Frisch verheiratet und auch frisch schwanger. Somit kam es zu keiner weiteren Beschäftigung. Für uns war es allerdings der Auftakt, uns mit der Thematik zu beschäftigen und Informationen über die Ausländerbehörde in Waiblingen einzuholen.

Fall 2:

Kurz darauf stellte sich ein Familienvater mit drei Kindern - wohnhaft in Fornsbach - aus Afghanistan bei uns vor. Der Kontakt wurde durch einen ehrenamtlich tätigen Murrhardter Bürger hergestellt.

Der Mann ist 35 Jahre alt und hatte in Afghanistan als Schneider und Küchenhilfe gearbeitet.

Wir beantragten ein Praktikum und bekamen innerhalb von drei Wochen die Genehmigung zugesandt.

Herr F. war drei Monate in der Küche beschäftigt. Leider waren seine Deutschkenntnisse sehr schlecht und wurden in den drei Monaten auch nicht merklich besser. Weitere Sprachen - außer seine Landessprache - waren ihm leider nicht geläufig dadurch war es sehr schwierig, ihm weitere Aufgaben als Spülen zuzumuten. Er war pünktlich, freundlich und zuverlässig, jedoch in der Geschwindigkeit deutlich hinter den anderen Mitarbeiterinnen. Die aufgrund dessen und der mangelnden Sprachkenntnisse dann zum Teil sein Pensum mitauffingen.

Es kam zu keiner weiteren Anstellung, obwohl dies sei Wunsch gewesen wäre.

Fall 3:

Eine Erfolgsgeschichte haben wir mit einem Mitarbeiter aus Albanien, der hier mit seiner Frau und drei Kindern angereist war. Er hatte bereits eine befristete Erlaubnis als Landschaftsgärtner auf 450-Euro-Basis.

Herr S. interessierte sich für den Pflegebereich. Nach zwei Schnuppertagen beantragten wir eine Praktikumsgenehmigung - welche auch wieder innerhalb drei Wochen eintraf.

Mittlerweile haben wir Herrn S. als Pflegehelfer eingestellt. Er wird im September eine Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft starten. Er ist sehr zuverlässig, tüchtig und absolut eine Bereicherung. Parallel nimmt er an einem Deutschkurs teil. Sein Deutsch ist schon sehr gut.

Durch die Einstellung blieb ihm die Abschiebung um Haaresbreite erspart. Er war schon eine Woche bei uns als Pflegehelfer angestellt, da kam der Bescheid. Mit Hilfe eines Anwaltes konnte er bleiben.

Fall 4:

Eine weitere Praktikantin hatten wir im Hauswirtschafts- und Reinigungsbereich. Frau S., 33 Jahre alt, stammt aus dem Iran. Sie lebte mit Ihrem Mann und den zwei Töchtern in Syrien und betrieb dort einen Bekleidungsshop. Eine junge Mutter, sehr clever, sehr engagiert, sehr freundlich.

Leider wurde uns die Festanstellung durch die Ausländerbehörde verwehrt.

Dieser Vorgang wurde durch einen Mitarbeiter bei der Ausländerbehörde bearbeitet, mit dem wir sonst keinen Kontakt haben. Es wurden Auflagen gefordert, die für uns nicht umsetzbar waren.

Fall 5:

Momentan sind drei Männer aus Gambia bei uns in der Küche und in der Haustechnik beschäftigt.

Sie sind zwischen 18 und 28 Jahre alt. Die älteren beiden sind verheiratet und haben je zwei Kinder in Gambia.

Die Sprachkenntnisse beschränken sich momentan auf Englisch und Mandinko bzw. weitere landesübliche Dialekte. Alle drei Herren waren - wie die meisten aus Gambia - im Bereich der Landwirtschaft tätig. Der eine hat noch etwas Küchenerfahrung, der andere war unter anderem LKW-Fahrer für Farmprodukte.

Die Praktikums Genehmigung dauerte hier etwa sechs Wochen. Jedoch meldete sich das Amt zwischendurch zweimal um uns auf dem Laufenden zu halten.

Auch diese drei Mitarbeiter zeichnen sich durch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aus.

Der jüngste ist 18 und arbeitet in der Küche. Sehr pfiffig und fleißig. Das mögen wir ja - wir Schwaben. Das Arbeitstempo passt sich nach nur drei Wochen dem der anderen an.

Herr G. und Herr D. in der Haustechnik benötigen noch sehr klare Anweisungen und Überprüfung der zu erledigenden Arbeiten. Die Motivation ist da, es ist aber klar erkennbar dass sich die deutsche Arbeitsmentalität sehr von der afrikanischen differenziert.

 

Fazit und Motivation:

Die Zusammenarbeit und Austausch mit unseren Ansprechpartnern von der Caritas läuft sehr gut. Es findet ein ehrlicher und offener Austausch statt. Auch die für uns zuständige Mitarbeiterin bei der Ausländerbehörde ist immer bemüht, unseren Anfragen schnell und auf dem kleinen Dienstweg gerecht zu werden.

Grundsätzlich möchten wir mit dem Praktikumsangebot den Asylbewerbern eine Chance geben, einen Einblick in die deutsche Arbeitswelt zu bekommen. Auch wenn es im Folgenden zu keiner Festanstellung kommen sollte. Dies wird von uns im Vorfeld klar kommuniziert.

Zugleich sehen wir es jedoch als Chance neues motiviertes Personal zu finden aber auch Ängsten und Vorurteilen gegenüber Asylbewerbern entgegen zu wirken. Außerdem bringen die neuen Mitarbeiter eine Wertschätzung zu Ihrer Arbeitsstelle mit, die sich wiederum zum Teil positiv auf das bestehende Team auswirkt.

Wobei auch nicht zu bestreiten ist, dass die Einstellung von Asylbewerbern eine Herausforderung für alle Abteilungen ist. Von der Lohnbuchhaltung über die Abteilungsleiter und Mitarbeiter, sie alle müssen im Tagesgeschehen aufeinander eingehen und parallel ihre Aufgaben effektiv erledigen.“


CWS-boco Deutschland GmbH

Bernd Rickert, Betriebsleiter in Murrhardt am 13.01.2016

Bei der CWS-boco Deutschland GmbH in Murrhardt arbeitet ein Flüchtling aus Nigeria in Vollzeit. Betriebsleiter Bernd Rickert bezeichnet seinen neuen Mitarbeiter als sehr motiviert und umgänglich, Mentalitätsprobleme sieht er keine. Die Verständigung mit ihm erfolgt in englischer Sprache.

Kritisch sieht Rickert die Zusammenarbeit mit den Behörden: „Es war alles sehr langwierig, wir konnten ihn wegen der Bearbeitungszeit erst zwei Monate später einstellen als geplant. Bei der Vertragsverlängerung gab es erneut Verzögerungen mit der Verlängerung der Arbeitserlaubnis, sodass wir unseren Mitarbeiter zwei Wochen nicht beschäftigen konnten.“

 

Robert Bosch Power Tools GmbH

Stephan Krzok, Personalabteilung Murrhardt am 10.01.2017

„Bosch in Murrhardt hat vergangenen Sommer drei Asylbewerbern für sechs Wochen ein Praktikum im Rahmen des Modells „PERF“ (Perspektive für Flüchtlinge) in der Technisch-Gewerblichen Ausbildung angeboten.

Die jungen Männer kamen Ende 2015 aus Afghanistan bzw. aus dem Iran und absolvierten vor dem Praktikum einen Deutsch-Kurs. Sie waren sehr motiviert und haben ihre Aufgaben wie beispielsweise das Lesen von Technischen Unterlagen, das Anfertigen von Teilen nach Zeichnung, das manuelle (Feilen, Sägen, Biegen) und maschinelle (Bohren, Drehen, Fräsen) Bearbeiten von Teilen sowie das Montieren von Baugruppen engagiert und gewissenhaft erledigt.

Die Asylbewerber haben die Arbeitsumgebung in Deutschland in einem Industrieunternehmen kennengelernt und können somit besser als zuvor einschätzen, worauf das Unternehmen bei einer Arbeitskraft wert legt.

Haupthindernis für eine Ausbildung oder eine feste Anstellung waren die nicht ausreichenden Sprachkenntnisse trotz des Besuchs von Deutsch-Kursen. Zudem ist der Stellenwert der im Heimatland absolvierten Schulausbildung kaum einschätzbar.

Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Mitarbeitern der Arbeitsagentur und dem Bildungsträger BBQ war sehr angenehm und unterstützend.

Als mögliche weitere Aktivität wurde seitens Bosch die Mithilfe beim gemeinsamen Aufbau eines Spielplatzes für Flüchtlingskinder in einem Murrhardter Teilort von unseren Auszubildenden mit Asylbewerbern angeboten.“

 

Und wie sieht es im Kreis aus?

Hierzu berichtet Teamleiter Robert Steinbock am 11.01.2017 vom IBA-Team | Integration > Beratung > Arbeit,

Beratungs- und Vermittlungsservice für geflüchtete Menschen der Agentur für Arbeit Waiblingen | Jobcenter Rems-Murr

Priorität sind Stellenangebote der Arbeitgeber mit einem niederschwelligen Einstieg. Diese Stellen können jederzeit und zügig an den Arbeitgeber-Service gemeldet werden.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 0800 4 5555 20 (kostenfrei).

Das IBA-Team betreut derzeit:

  • 2418 Personen (ca.  700 mehr als zum IBA-Start am 01.07.16)

  • 66% aus Syrien, 7% Irak, 4% Pakistan, 5% Afghanistan, 15% sonstige incl. Afrika

darunter:

  • 79% davon Asylberechtigt/anerkannt (SGB II),

  • 21% geduldet/gestattet (SGB III)

  • 30% Frauen, 70% Männer

  • 33% unter 25 (783 Personen)

Rund 900 Personen sind derzeit in diversen Sprach- und Integrationskursen. Etwa 330 warten derzeit noch auf deren Beginn.

Etwa 300 Absolventen der Integrationskurse (A2/B1 Niveau) versuchen nun ihr Deutsch weiter zu verbessern bzw. sind auf der Suche nach einer Beschäftigung. Seit dem Start des IBA-Teams am 01.07.2016 sind etwa 50 junge Flüchtlinge in eine Ausbildung eingemündet. Zudem wurden 110 Menschen in Arbeit integriert.

Ein einfaches und wirksames Instrument ist dabei die „Probearbeit“ (Maßnahme bei einem Arbeitgeber). 

Hier ein Überblick zu den derzeitigen Bewerber/innen im Raum Murrhardt:

Die momentan definierten Stellengesuche der Bewerber/innen aus Murrhardt liegen allesamt auf Helferebene.

Die Deutschkenntnisse sind gering aber im Aufbau. Zweidrittel der Bewerber sind derzeit noch im Integrationskurs und können daher zunächst maximal in Teilzeit arbeiten.

Die Anzahl der Bewerber für Helfertätigkeiten (Stand 11.01.2017) in Klammern.

  • Metall (2)

  • Bau (2)

  • Gastro/Küche (2)

  • Reinigung (2)

  • Friseur (1)

  • Lager (1)

 

Fazit:

Zusammenfassend ist festzustellen, dass zwar noch wenige Erfahrungen mit Flüchtlingen als Mitarbeiter gemacht wurden. Doch die Unternehmen äußerten sich überwiegend positiv über deren Motivation. Wenn die fachliche Qualifikation im Unternehmen erworben werden kann (Helfertätigkeiten oder Ausbildung), lohnt sich also der Weg durch den Formulardschungel.

Speziell für Murrhardt sei auch der Arbeitskreis Asyl unter der Koordination von Pfarrer Achim Bellmann erwähnt. Die Ehrenamtlichen leisten tolle Arbeit bei der Integration, sei es durch die Fahrradwerkstatt, gemeinsame Kochevents oder Patenschaften.

Mit Sicherheit ist es auch ihrem Engagement zu verdanken, dass Polizeihauptkommissar Peter Kupka aus Murrhardt auf eine telefonische Anfrage am 12.01.2017  betonen konnte: „Bei diesen engen Wohnverhältnissen in den Gemeinschaftsunterkünften und für die Personenzahl, die in Murrhardt bei einer solchen Durchmischung von Nationen und Ethnien zusammenlebt, haben wir erstaunlich wenig zu tun.“

 

Hier finden Sie alle Informationen und Broschüren zum Thema Flüchtlinge als Mitarbeiter:

https://www.rems-murr-kreis.de/wirtschaft-bildung-tourismus/integration/arbeitsmarkt/tipps-fuer-arbeitgeber/

 

Text: Karin Galán